Hinweise zur präventiven Förderung

 

Verpflichtende Formulare:

Von den Schulaufsichtsbeamten der unteren Schulaufsicht für die Beantragung eines AO-SF als verpflichtend zu verwendende Formulare sind mit einem  gekennzeichnet. Alle weiteren Dokumente sind als Beispiele zu verstehen.

 

Eingangsdiagnostik

  • Werkzeug zur Feststellung der Lernausgangslage. Findet im November statt und wird von jeder Schule individuell durchgeführt.

Förderebenen

(gemäß RTI, aber auch ohne Bezug dazu zu nutzen)

  • Förderebene 1
    • Zielgruppe sind alle Kinder.
  • Förderebene 2
    • Zielgruppe sind alle Kinder, die sich in pädagogischen Beobachtungen, Leistungssituationen und/oder Screenings auffällig zeigen.
    • Vgl. § 4 AO-GS
  • Förderebene 3
    • Zielgruppe sind Kinder, die sich über längere Dauer und in besonderem Umfang in pädagogischen Beobachtungen, Leistungssituationen und/oder Screenings auffällig zeigen.
    • Vgl. § 4 AO-GS sowie § 21 (7) AO-SF

Diagnostik/Beobachtung

  • Ermittlung der Entwicklungsstände aller Schulanfänger*innen nach schulinternem Verfahren.
  • Auffällige Kinder werden danach mit Hilfe eines „zweiten Blickes“ durch Sonderpädagoge*in/Sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase genauer beobachtet.
  • Eine Möglichkeit dazu ist das Entwicklungsgitter „sensomotorischer Förderdiagnostik“ (als Vorschlag hinterlegt).

Förderkonferenzen

  • Teilnehmer*in: Klassenleitung, Sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase/Sonderpädagoge*in, Fachlehrer*in, ggf. Schulleitung – entspricht bestenfalls der Klassenkonferenz.
  • Das Ergebnis der Förderkonferenz wird den Eltern mittels Brief (Formular hinterlegt) mitgeteilt.

Förderplan

  • Stellt die Dokumentation der Diagnostik und Förderung dar. (Förderkreislauf: Diagnostik, Förderung, Evaluation …)
  • Wird fortgeschrieben
  • Formulare sind nicht vorgeschrieben (Beispiele auf www.inklusion-mk.de.)

Standortgespräche

  • Schulische Standortgespräche werden durchgeführt, wenn bei einer Schülerin oder einem Schüler
    • eine Problemsituation mit allen Beteiligten besprochen werden soll, die gemeinsam verfolgte Ziele und besondere Unterstützungsmassnahmen erfordern könnte
    • oder wenn eine Schülerin oder ein Schüler bereits solche Maßnahmen erhält.

  • Standortgespräche sind die Auseinandersetzung zur Situation des Kindes mit dem Kind, seinen Eltern sowie weiterem Fachpersonal.

Screening

  • Screenings sind ein spezifischer Bestandteil der Diagnostik. Sie können durch standardisierte Verfahren oder informell durch Beobachtung durchgeführt werden.
  • Screenings dienen der Identifikation problematischer Lern- und Entwicklungsverläufe. Eine präzisere Erfassung einer Problemlage folgt im Anschluss daran.

Der „zweite Blick“

  • Der „zweite Blick“ wird durchgeführt, wenn ein Kind als auffällig erscheint.
  • Der „zweite Blick“ besteht aus Beobachtungen, weiterer Diagnostik sowie Austausch unter den beteiligten Fachleuten (Lehrkräfte, Schulsozialarbeit etc.).

Leistungsüberprüfung

  • Die Überprüfung der schulischen Leistungen in einem bestimmten Lernbereich.